zurück zur Übersicht

6. April 2017

Lesung mit prominentem Fernsehjournalist Prof. Peter Voß

 

Er gastierte bereits 2016 in Zgorzelec mit einem Vortrag zum Thema: „Realpolitik gegen Moralpolitik oder Kriege, Konflikte, Krisen und keine Konzepte?" – im Europäischen Zentrum für Bildung und Kultur.

 

 

 

Bild: Laurin Schmid für Quadriga Hochschule Berlin

 

Nun wird er erneut in Görlitz zu Gast sein und eine Auswahl von seinen Gedichten aus insgesamt drei Gedichtbänden und Auszüge aus seinem  neuen Buch „An den Ufern des Mainstreams: Von Menschen, Mächten und Meinungen“ zu Gehör bringen.

 

Mit seinem sehr persönlichen Notiz- und Erinnerungsbuch hat der Fernsehjournalist, Autor, ehemalige Rundfunkmanager und heutiger Präsident der Quadriga Hochschule Berlin ein eigenwilliges und originelles Werk geschaffen.  Peter Voß reflektiert direkt und pointiert, aber auch distanziert und nachdenklich über sieben Jahrzehnte deutscher Geschichte, einschließlich  der „Lage der Nation“.

 

Er war über Jahrzehnte eine der prägenden und einprägsamen Persönlichkeiten im bundesdeutschen Fernsehjournalismus. 1941 in Lübeck geboren, studierte Peter Voß in

Göttingen Deutsch, Englisch, Soziologie, Jura und Ethnologie. Er wurde Journalist, arbeitete ab 1971 als Nachrichtenredakteur beim ZDF, wurde 1977 für den Sender Korrespondent in Westberlin. Später wechselte er zur ARD, gestaltete einige Jahre das Politik-Magazin „Report München“ mit, bevor er führende Positionen beim ZDF einnahm, unter anderem als Redaktionsleiter des „Heute Journals“ und als Chef der Hauptredaktion „Aktuelles“. Zudem wurde er als Moderator und Kommentator bekannt.

 

1993 wurde er Intendant des Südwestfunks und bereitete den Zusammenschluss mit dem Süddeutschen Rundfunk vor. Mit dem „Südwest-Rundfunk“ (SWR) entstand der zweitgrößte Sender innerhalb der ARD, den er von 1998 bis 2007 als Intendant leitete. Von 2001 bis 2007 moderierte er mit seinem Kollegen Fritz Pleitgen abwechselnd den ARD-Presseklub. Nach wie vor ist er auf 3-Sat mit seiner Gesprächsrunde „Peter Voß fragt …“ zu erleben.

 

Impressum