zurück zur Übersicht

News & Ausstellungen

Neues Jahr - neuer Glanz!

Die Zeit vergeht –  11 Jahre nach der Eröffnung
des Bibliotheksneubaus im Jahr 2008 ist
es Zeit für einen frischen Anstrich.
Deshalb ist die Stadtbibliothek
vom 31.12.2019 – 12.01.2020 geschlossen.  

Alle Angebote stehen aber für die Leser schon ab 13.01.2020 wieder zur Verfügung.

Bis dahin wird die Zeit auch für eine weitere Veränderung genutzt. So wird es neben den frischen Farben ebenso ein neues, modernes Computerprogramm geben.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits seit einigen Monaten auf Hochtouren.

Wir bitten um Verständnis, dass es zu umfassenden Einschränkungen kommen wird:

Auf Grund der Umstellung auf die neue Bibliothekssoftware  ist  die  Nutzung der Onleihe Oberlausitz sowie der Zugriff auf die Benutzerkonten in diesem Zeitraum nicht möglich.  Ebenso werden mit der Datenkonvertierung Vormerklisten, Merkzettel  und Ausleihhistorien jeder Art unwiderruflich verloren gehen.

Auch das Medienrückgabesystem ist vom 20.12.2019 bis zum 13.01.2020 geschlossen.

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2020 wünschen die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Görlitz.

 

  

Unterwegs mit einem gelben Wartburg – eine Finnin reist durch Sachsen

Die Ausstellung „Unterwegs mit einem gelben Wartburg –  Reisen in Sachsen 2014–2018“ wird - 30 Jahre nach dem Mauerfall – am 7. Oktober bei uns eröffnet. Zu einer persönlichen Begegnung sind alle ganz herzlich zwischen 17:00 und 19:00 Uhr eingeladen.
Bis 14. Dezember wird die Ausstellung für alle Besucher zu sehen sein.

 

Kati Koivikko ist eine finnische Redakteurin und Fotografin. Sie arbeitet als Visual Manager bei dem Lehrmaterialverlag Sanoma Pro.

Im Jahre 1990 studierte Kati Koivikko als Austauschstudentin aus Finnland in Bamberg und durch Zufall begegnete sie einer Leipziger Jurastudentin, Grit Lehmann. Sie wurden Mitbewohner und Grit wurde auch der Weg zur sächsischen Seelenlandschaft.

 

Kati Koivikko:

„Mit den Ostdeutschen empfand ich ähnliche Bescheidenheit und Mitgefühl wie mir heimisch war von meinen finnischen Landsleuten. Mein Studienjahr 1990–1991 war eine zwiespältige Zeit in dem wiedervereinigten Deutschland, wo die “Ossi–Wessi” -Einstellung ziemlich deutlich zu spüren war. Jenes Jahr hat mein Interesse an Ostdeutschland geweckt und somit war die Zeit damals auch der Ausgangspunkt für dieses Projekt.

Im Jahre 2014 reiste ich zurück in östliche Teile Deutschlands, um Leute für Interviews für mein neues Projekt zu finden. Ich interessierte mich sehr für die Lebensgeschichten von Menschen, die in zwei verschiedenen Systemen gelebt hatten. Ich fragte mich, ob ich noch Leute von der ehemaligen DDR finden könnte, die bereit wären von ihren Erfahrungen sowohl in der DDR als auch in der heutigen Gesellschaft zu erzählen.

Alles, woran die Menschen sich gewöhnt hatten, verschwand mit dem Mauerfall. Für einige war das eine persönliche Katastrophe, für andere eine Gelegenheit, etwas Neues zu bilden. Für alle waren diese Änderungen aber genauso unerwartet und vollständig. Meine Freundinnen Grit Lehmann aus Leipzig und Ulrike Schumacher aus Görlitz haben mir unermüdlich geholfen, damit ich die Interviews mit diesen Menschen führen konnte.“

 

So sind unter anderem, Porträts von 30 Menschen aus Görlitz, Dresden, Chemnitz, Zwickau, Marienberg und Leipzig entstanden. Das Buch dazu erschien im Sommer 2019 in Finnland und die deutsche Version soll 2020 publiziert werden.

Impressum Datenschutz