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News & Ausstellungen

Unterwegs mit einem gelben Wartburg – eine Finnin reist durch Sachsen

Die Ausstellung „Unterwegs mit einem gelben Wartburg –  Reisen in Sachsen 2014–2018“ wird - 30 Jahre nach dem Mauerfall – am 7. Oktober bei uns eröffnet. Zu einer persönlichen Begegnung sind alle ganz herzlich zwischen 17:00 und 19:00 Uhr eingeladen.
Bis 14. Dezember wird die Ausstellung für alle Besucher zu sehen sein.

 

Kati Koivikko ist eine finnische Redakteurin und Fotografin. Sie arbeitet als Visual Manager bei dem Lehrmaterialverlag Sanoma Pro.

Im Jahre 1990 studierte Kati Koivikko als Austauschstudentin aus Finnland in Bamberg und durch Zufall begegnete sie einer Leipziger Jurastudentin, Grit Lehmann. Sie wurden Mitbewohner und Grit wurde auch der Weg zur sächsischen Seelenlandschaft.

 

Kati Koivikko:

„Mit den Ostdeutschen empfand ich ähnliche Bescheidenheit und Mitgefühl wie mir heimisch war von meinen finnischen Landsleuten. Mein Studienjahr 1990–1991 war eine zwiespältige Zeit in dem wiedervereinigten Deutschland, wo die “Ossi–Wessi” -Einstellung ziemlich deutlich zu spüren war. Jenes Jahr hat mein Interesse an Ostdeutschland geweckt und somit war die Zeit damals auch der Ausgangspunkt für dieses Projekt.

Im Jahre 2014 reiste ich zurück in östliche Teile Deutschlands, um Leute für Interviews für mein neues Projekt zu finden. Ich interessierte mich sehr für die Lebensgeschichten von Menschen, die in zwei verschiedenen Systemen gelebt hatten. Ich fragte mich, ob ich noch Leute von der ehemaligen DDR finden könnte, die bereit wären von ihren Erfahrungen sowohl in der DDR als auch in der heutigen Gesellschaft zu erzählen.

Alles, woran die Menschen sich gewöhnt hatten, verschwand mit dem Mauerfall. Für einige war das eine persönliche Katastrophe, für andere eine Gelegenheit, etwas Neues zu bilden. Für alle waren diese Änderungen aber genauso unerwartet und vollständig. Meine Freundinnen Grit Lehmann aus Leipzig und Ulrike Schumacher aus Görlitz haben mir unermüdlich geholfen, damit ich die Interviews mit diesen Menschen führen konnte.“

 

So sind unter anderem, Porträts von 30 Menschen aus Görlitz, Dresden, Chemnitz, Zwickau, Marienberg und Leipzig entstanden. Das Buch dazu erschien im Sommer 2019 in Finnland und die deutsche Version soll 2020 publiziert werden.

  

Schülerarbeiten sind neuer Blickfang

 

Eine schöne Tradition sind die jährlichen Ausstellungen von Kunstarbeiten der Schüler aus dem Joliot-Curie-Gymnasium in der Görlitzer Stadtbibliothek. Mit ihren kreativen Arbeiten geben die Schüler interessante Einblicke in den Kunstunterricht und gestalten zugleich ihre Jugendbibliothek selbst mit aus. Die Görlitzer Stadtbibliothek sagt Schülern und Schule herzlich „Danke“.                            

Vielfältige Themenumsetzungen schmücken nun wieder die Regalwände im Jugendbereich „freestyle“.

 

Schüler der 11. Klassenstufe beschäftigten sich im Kunstunterricht mit der abstrakten Malerei. Die Schüler sollten selbst Werke zum abstrakten Expressionismus anfertigen. Damit verbunden wurden die Motive: „Glück, Lebensfreude in der Natur“ und „Nachts in der Großstadt“. Den Schülern gelang es, einen jeweiligen inhaltlichen individuellen Ausdruck zu vermitteln und mit Hilfe von Ölkreiden die entsprechenden Farben und Formen abstrakt umzusetzen.  

 

Bilder mit Punkten darstellen, das kennzeichnet die Malerei des Pointillismus, einer Strömung des Impressionismus. So entstanden kleine, mit Temperafarben bemalte Bilder, die Motive wie Sonnenauf- oder –untergänge, Abendstimmungen, schöne Sommertage, aber auch regnerische und herbstliche Stimmungen vermitteln.  

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